In Technologie-Transaktionen gibt es eine unbequeme Wahrheit, über die niemand gerne spricht:
Techniker und Investoren verstehen einander nicht.
Und schlimmer noch – sie glauben, sie würden es tun.
Das ist keine Nuance.
Das ist ein strukturelles Problem.
Und es kostet jedes Jahr Millionen.
Investoren glauben, Technologie sei „lösbar“
Viele Investoren reden über Technologie, als wäre sie ein Excel-Parameter.
„Das ist technisch machbar.“
„Das lässt sich nachziehen.“
„Das kann man später refactoren.“
Übersetzung: Wir haben es nicht verstanden, aber wir hoffen, dass es gut geht.
Technologie ist kein Feature-Backlog, den man beliebig verschiebt.
Architekturentscheidungen sind Pfadabhängigkeiten.
Wer sie ignoriert, kauft sich kein Upside sondern versteckte Verbindlichkeiten.
„Technische Schulden sind keine Metapher sie sind reale Zinszahlungen an die Schwerkraft der Realität.
Man kann sie in keiner Excel abschreiben, in keinem Pitch verschieben und in keinem Sprint einfach fixen,
ohne später mit instabilen Systemen, eskalierenden Betriebskosten und verlorener Zeit zu bezahlen.“
DI Michael Neswal, Senior Executive Director Projects & Partner, BlackSwan Capital
Techniker glauben, Investoren seien ahnungslos
Auf der anderen Seite stehen Techniker, die wirtschaftliche Realität konsequent ausblenden.
„So kann man das nicht bauen.“
„Das ist nicht sauber.“
„Das ist technisch falsch.“
Mag alles stimmen.
Hilft aber nichts, wenn Marktfenster, Kapitalstruktur und Exit-Timing ignoriert werden.
Perfekte Technik ohne ökonomischen Kontext ist kein Qualitätsmerkmal.
Sie ist oft nur teure Selbstverwirklichung.
Das eigentliche Problem
Das eigentliche Problem ist nicht Arroganz.
Es ist fehlende Übersetzung.
Technische Risiken werden nicht in Geld übersetzt.
Finanzielle Erwartungen werden nicht in technische Machbarkeit rückgespiegelt.
Due Diligence verkommt zu Checkbox-Übungen.
Entscheidungen basieren auf Annahmen statt auf Realität.
Genau an dieser Stelle entstehen die teuersten Fehler.
„Die meisten Technologie-Deals scheitern nicht an der Technologie und nicht am Kapital
sondern daran, dass niemand beide Seiten wirklich versteht.“
Martin Wolfram Steininger, CEO BlackSwan Capital
PowerPoint baut keine Systeme. Code zahlt keine Dividenden.
Die meisten Transaktionen scheitern nicht an der Idee.
Sie scheitern an der Schnittstelle zwischen Technologie und Kapital.
PowerPoint erklärt keine technischen Schulden.
Und Code rechtfertigt keine Bewertung.
Wer glaubt, dass eine Seite automatisch die andere versteht, macht einen Anfängerfehler.
Und Anfängerfehler sind in Transaktionen teuer.
BlackSwan ist unbequem und genau deshalb relevant
BlackSwan existiert nicht, um sich beliebt zu machen.
Wir existieren, um Fehlannahmen zu zerstören, bevor sie bilanziell sichtbar werden.
Wir sprechen Technik so tief, dass wir Risiken erkennen, die in keinem Datenraum stehen.
Und wir sprechen Investment so klar, dass technische Entscheidungen in echten Wert übersetzt werden.
Nicht Tech-enabled.
Nicht Finance-aware.
Sondern beides.
Harte Wahrheit zum Schluss
Wer Technologie-Deals macht und nur eine der beiden Sprachen spricht, sollte es lassen.
Die Zeiten, in denen man Technologie mitdenken konnte, sind vorbei.
Heute ist sie der Deal.
BlackSwan sitzt genau dort, wo es unbequem wird.
Zwischen Architekturdiagramm und Kaufpreisformel.
Und genau dort entsteht oder vernichtet sich Wert.


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